Rugia Hoe 2019

Renngemeinschaft aus FKV und FRVS belegt bei Ihrem ersten Rennen in stark besetztem Starterfeld den 2. Platz in der Mixed Wertung.

Am 9. und 10. August fand im Ostseebad Sellin auf Rügen die Rugia Hoe statt, ein Rennen der 6er Auslegerkanu (OC6). Für dieses und auch zukünftige Rennen wurde vom FKV und dem FRVS die Renngemeinschaft „Mainhattan Connection“ ins Leben gerufen; Ziel: aus einem größeren Pool an Paddlern konkurrenzfähig starke Teams aufzustellen. Zukünftig soll dies die Teilnahme an Rennen auch im Ausland möglich machen.

Wir haben uns fast drei Monate auf dieses Highlight vorbereitet. Endlich reisten 15 Paddler auf die schöne Insel Rügen. Leider mussten wir dort den ersten Ausfall beklagen, weil sich Gaby ihre Schulter ausgekugelt hatte und wir nur noch 14 Paddler waren. In 4 Etappen wurde das 90 km- Rennen auf der Ostsee ausgetragen. Am Ende wurden die Zeiten addiert und so die Endplatzierung ausgemacht. Start und Ziel waren immer Sellin.

Beim Start befanden sich die Boote im Wasser; jedes Team wählte einen Startläufer , der in Le-Mans Manier nach dem Startsignal zunächst zu seinem Boot rennen und einsteigen musste bevor alle gemeinsam losfuhren. Bei Ankunft am Selliner Strand musste der Zielläufer ins Zielzelt laufen und die Glocke anschlagen, erst dann wurde die Zeit gestoppt. 13 Boote starteten, davon 6 Herren-, 6 Mixed- und ein Damenteam aus London.

Am ersten Tag stand die längste Etappe über 45 km mit Wechsel an. Der Start war an der Selliner Seebrücke, anschließend wurden 16 km nach Thiessow gepaddelt, wo am Strand die Paddler ausgetauscht wurden. Weiter ging es als Wendepunktstrecke 6,5 km in Richtung Insel Vilm und zurück mit erneutem Wechsel am Strand von Thiessow und wieder 16 km ins Ziel nach Sellin.
Nachdem die Boote nach dem Start ihre Reihenfolge fanden und wir als 3. Mixed-Team in Thiessow wechselten, konnte im zweiten Abschnitt unser Team einen Platz gutmachen und übergab an 2. Stelle an die letzte Besatzung, die den zweiten Platz mit 2:19 min Vorsprung auf den dritten und 5:05 min Rückstand auf den ersten ins Ziel fuhr. Am Abend trafen sich alle Teams am Strand, um gemeinsam bei Gegrilltem den Tag Revue passieren zu lassen und sich auf den nächsten Tag einzustimmen.

Tag 2 hatte 3 Etappen, 2×15 km und- aufgrund rauem Seegang- eine verkürzte von 11,5 km. Zwischen den Etappen waren Teamwechsel erlaubt, um stets ausgeruhte Paddler im Boot zu haben.

Nach Problemen bei der ersten Etappe kamen wir auf den 4. Platz in der Mixed-Wertung ins Ziel, der Abstand zur Konkurrenz schrumpfte. Nach der zweiten Etappe waren wir wieder zweiter und konnten unseren Vorsprung auf die Verfolger auf über 10 min ausbauen. In der letzten Etappe lagen wir lange auf Platz 2, bis uns kurz vor dem Ziel ein Ausflugsschiff in die Quere kam und wir wegen eines kleinen Umwegs den zweiten Platz verloren und knapp als dritter ins Ziel kamen. Nach Addition der Zeiten erreichten wir aber einen starken zweiten Platz hinter dem Team Outrigger Connection aus Berlin und vor dem Team Friends United aus Neubrandenburg.

Abends fand die Siegerehrung statt und anschließend Party. Da jemand aus dem Team Outrigger Connection Berlin für das Mixed-Rennen einen Preis ausgeschrieben hatte und ihn nicht selbst beanspruchen wollte, konnten wir uns über einen Scheck von 300,- € freuen, der als Anzahlung für den nächsten Start genutzt werden soll.

Unser Dank gilt: dem FKV für die finanzielle Unterstützung und Trailer-Bereitstellung, Holger,der so eisern das Boot nach Rügen und zurück zog, Lars vom FRVS für die Organisation und dem FRVS für die Bereitstellung des Bootes und ohne deren Paddler/innen eine Teilnahme nicht möglich gewesen wäre.

Vom FKV nahmen teil: Daniela Hofmann, Julia Schulte-Terboven, Florian Bonn, Jan-Olaf Dröse, Holger Gerschewski, Tom Macholl, Andreas Rowold und Moritz Waldstein sowie Peter Rill, Sabrina Waldstein und Heiko Gräser als Edel-Supporter.

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