By 06/06/2026 Berichte Comments Off

Hitze und Herzblut – Dragonauten liefern starkes Rennen in Mainz-Mombach!

Um 08:00 Uhr trafen sich 19 motivierte Paddler bei den Kanufreunden in Mainz-Mombach – mit bestem Teamspirit und perfektem Wetter im Gepäck. Sonnenschein und blauer Himmel sorgten beim 16. Mainzer Drachenboot-Festival 2026 von Anfang an für echtes Regatta-Feeling.

Mit insgesamt 18 Teams war das Teilnehmerfeld so groß wie nie zuvor in Mainz-Mombach – entsprechend hoch das sportliche Niveau. Und wir mittendrin!

Dreimal Platz 2 – stark von Anfang an

Auf der 250-Meter-Kurzstrecke warteten in den Vorläufen starke Gegner wie die Hellas Drachen, die Drachenjäger und die Wikinger. Doch unser Team zeigte von Beginn an eine überzeugende Leistung: dreimal Platz 2! Besonders star2a01:4f8:1c0c:9a89::14:e6f9k: Unsere Starts waren explosiv, der Takt stimmte – und wir hielten den Druck auf dem Paddel über die komplette Strecke hoch.

Kleine Pannen, große Wirkung

Für zusätzliche Spannung sorgten die wechselnden Steuerleute, die unser Team naturgemäß nicht kannten – was gelegentlich zu kleinen Missverständnissen bei den Kommandos führte. Unvergessen bleibt der Moment kurz vor dem Ziel, als aus „haltet durch” nur „durch” ankam – und kurzzeitig für Verwirrung im Boot sorgte. 😄

Mit einer Gesamtzeit von 03:28,75 Minuten belegten wir einen starken 5. Platz – das Finale verpassten wir jedoch knapp. Nur die drei schnellsten Teams zogen weiter, und der Rückstand auf Platz 4 (die Rheingauner) betrug nur wenige Sekunden. Dennoch: eine solide Leistung!

Zweiter Einsatz: Die Langstrecke ruft

Am Nachmittag hieß es nochmal Kräfte sammeln – Sonne, Wärme und die lange Pause hatten ihren Tribut gefordert. Doch dann die Überraschung: Statt der erwarteten 2000 Meter stand plötzlich ein 4-km-Rennen auf dem Programm. Gemeinsam mit den Hellas Drachen, den Lahndrachen, den Rheingaunern und den Wikingern gingen wir im Staffelstart auf die Strecke.

Das Rennen wurde lang und kräftezehrend. Obwohl wir als Zweite gestartet waren, mussten uns drei Teams im Verlauf überholen – am Ende stand Platz 5 mit einer Zeit von 22:35,16 Minuten. Der Rückstand auf Platz 4 betrug rund 37 Sekunden.

Einige Teams waren aktuell schlicht fitter – das war spürbar. Aber genau darum geht es im Sport: sich messen, kämpfen und gemeinsam wachsen. Und eines kann man unserem Team definitiv nicht absprechen: Jeder Einzelne hat alles gegeben – bis zum letzten Meter.

Ein Tag, der verbindet

Ein Regattatag voller guter Stimmung, starker Gegner und solider Leistungen – vor allem aber eines überragenden Teamgeists. Wir haben das abgeliefert, was möglich war, und können stolz auf unseren Zusammenhalt sein.

Ein riesiges Dankeschön an alle Helfer, Trommler, Supporter, Caterer und Fahrer – ohne euch wäre so ein Tag nicht möglich!

Jetzt heißt es: weitermachen und trainieren – denn das nächste Rennen in Marburg am 13. Juni ist bereits in Sichtweite! 🐉💪

Autor: Julia Schulte-Terboven