SUP-Rennsport beim FKV – Mein Weg zur Deutschen Meisterschaft auf Fehmarn
Ein Bericht von Ulf Henkemeier
Vor zwei Jahren war ich noch Zuschauer bei der Deutschen SUP Open Water Meisterschaft auf dem SUP- und Wingfoil-Festival auf Fehmarn. Damals fasste ich den Entschluss: Eines Tages möchte ich selbst an diesem Rennen teilnehmen.
Im selben Jahr entwickelten Axel und ich ein Konzept für ein leistungsorientiertes SUP-Training beim FKV. Mit einer motivierten Gruppe von sechs bis acht ambitionierten Paddlerinnen und Paddlern begannen wir mit dem regelmäßigen Training. Im darauffolgenden Jahr konnten wir über den Verein drei gebrauchte Race-SUPs anschaffen – ein wichtiger Schritt für unsere Rennambitionen.
2025 war es dann soweit: meine erste Wettkampfsaison! Ich nahm am MMC, dem SUP Trophy Long Distance-Rennen am Altmühlsee und – als persönliches Highlight – Anfang August an der Deutschen Meisterschaft Open Water auf Fehmarn teil.
Der Start des Long Distance-Rennens auf der Ostsee hatte es in sich: Vom Strand „Gold“ aus ging es zunächst einen Kilometer gegen Wind und Wellen, bevor an der ersten Boje auf Seitenkurs gewechselt wurde – erneut ein Kilometer bei etwa 5 Bft und Wellen von bis zu 0,5 Metern. Auf dem schmalen Raceboard war das eine echte Herausforderung. Doch der letzte Teil der Strecke, unter der Fehmarnsundbrücke hindurch bis zum Festivalgelände am Südstrand, wurde dank Rückenwind und -welle zu einem echten Vergnügen.
Als absoluter Rennneuling ohne Erfahrung auf dem offenen Meer ging ich ohne große Erwartungen an den Start – umso glücklicher war ich, nach 11 anstrengenden Kilometern als 44. von fast 70 gemeldeten Teilnehmenden ins Ziel zu kommen. Ich konnte meine persönliche Zielzeit erreichen und bin damit sehr zufrieden, zumal das Starterfeld auch mit international erfolgreichen Paddler: innen besetzt war.
Nächstes Jahr bin ich definitiv wieder dabei – und ich hoffe, dass sich weitere Mitglieder unserer Trainingsgruppe vom FKV anschließen!
Mein letztes Rennen dieser Saison wird ein Heimspiel: die Deutsche Meisterschaft SUP Flatwater am Kahler See in Hanau. Zuschauer und Mitstreiter aus dem Verein sind herzlich willkommen – kommt vorbei und feuert an oder paddelt mit!
Was den SUP-Rennsport besonders macht, ist die offene und hilfsbereite Gemeinschaft. Selbst bei einer Deutschen Meisterschaft ist die Teilnahme für engagierte Freizeitpaddler möglich – ganz ohne Leistungsdruck.
Alle, die Interesse am Stand-Up-Paddling haben, sind herzlich eingeladen, bei der SUP-Sparte des FKV vorbeizuschauen und mit uns zu trainieren!
Jugendversammlung der Hessischen Kanujugend 2025
Am vergangenen Wochenende fand die Jugendvollversammlung der Hessischen Kanujugend statt. Dabei wurde nicht nur auf das vergangene Jahr zurückgeblickt, sondern auch ein neuer Jugendvorstand gewählt.
Der Vorstand der Hessischen Kanujugend setzt sich nun wie folgt zusammen:
- 1. Vorsitzender: Michael Hein (E-Mail: jugend@kanu-hessen.de)
- 2. Vorsitzender: Patrick Schellhorn (E-Mail: jugend2@kanu-hessen.de)
- Beisitzer: Dirk Laun und Dominic Heyd
Wir gratulieren dem neuen Jugendvorstand herzlich zur Wahl und wünschen viel Freude und Erfolg bei den kommenden Aufgaben und Aktionen für den Kanunachwuchs.
Drachenboot-Cup in Flörsheim
RenngeMAINSCHAFT – die Zweite
Am Samstag, 6. September 2025, reisten 21 Paddlerinnen und Paddler der Dragonauten, Pink Bembels und Dragonfighters zum Drachenboot-Cup nach Flörsheim.
Das Rennen beim Ruderclub Flörsheim startete offiziell um 14 Uhr. Zehn Teams aus dem Fun- und Fun-Sport-Bereich traten an, organisiert von den Donnergirlies mit Unterstützung der DREAM-Crew. Beste Voraussetzungen für eine gelungene Regatta – zumal der Drache in Flörsheim erst um 16 Uhr geweckt wird – für spannende 200-Meter-Rennen.
In Flörsheim starten immer zwei Teams gegeneinander. Jedes Team hat zwei Vorläufe: Siege bringen zwei Punkte, Niederlagen einen. Die acht punktbesten Teams ziehen ins Viertelfinale ein. Ab dort gilt das K.-o.-System bis zu Halbfinale und Finale.
Der erste Vorlauf
Im ersten Vorlauf um 17 Uhr traf die RenngeMAINSCHAFT auf die TOM Dragons. Auf der Trommel saß Sibylle von den Dragonfighters, ins Rennen gingen wir mit 18 Paddler:innen – wie gewohnt mit starker Frauenquote und ohne Probleme bei der vorgeschriebenen Mindestzahl.
Um 17 Uhr legte die RenngeMAINSCHAFT einen soliden Lauf hin und gewann in Ein Riesenerfolg für die RenngeMAINSCHAFT54,47 Sekunden etwa drei Sekunden vor den TOM Dragons. Ganz zufrieden war man dennoch nicht: Das Team war in dieser Besetzung neu, der Schlag noch nicht abgestimmt und der Start verschlafen. Zum Glück gab Steuermann Maik sofort wertvolles Feedback.
Der zweite Vorlauf
Im zweiten Lauf ging es gegen die Donnergirlies. Zwar bremste der zunehmende Wind etwas, doch die RenngeMAINSCHAFT fuhr koordinierter und siegte mit 55,26 Sekunden erneut rund drei Sekunden Vorsprung. Auf der Trommel saß diesmal Janet.
Nach den Vorläufen war klar: Es gab schnellere Teams – allen voran die Wikings mit 49 Sekunden, dem klar schnellsten Lauf des Tages.
Viertelfinale unter Lichterketten
Mit der Dämmerung stieg auch die Lust auf den Weinstand, und in der Pause gab es die ein oder andere Schorle. Plötzlich tauchte Yoko auf und übernahm spontan die Trommel – eine gelungene Überraschung!
Im Viertelfinale starteten wir mit 19 Paddler:innen gegen das Team Hospiz. Besonders stimmungsvoll: Die Rennen fanden im Dunkeln unter Beleuchtung statt – das Hospiz-Team mit Lichterketten, wir mit Knicklichtern. Die Boote erstrahlten bunt und eindrucksvoll.
Halbfinale gegen die Wikinger
Nach diesem starken Lauf standen wir unter den Top 4. Im Halbfinale gegen die Wikings aus Offenbach – mit Yoko auf der Trommel und 19 Paddler:innen – zeigten wir wohl unser bestes Rennen. Am Ende fehlte nur ein kleiner Vorsprung, die Wikings lagen zwei Bänke vorn. Damit war Schluss Ein Riesenerfolg für die RenngeMAINSCHAFTfür uns – doch dank starker Zeiten belegten wir einen tollen 3. Platz!
Ein Riesenerfolg für die RenngeMAINSCHAFT
Die Wikings siegten im Finale gegen die KGF, ein lokales Firmenteam. Wir wurden mit einer Flasche Sekt geehrt und feierten einen großartigen Renntag voller schöner Erlebnisse für alle Bembels, Fighters und Dragonauten.
Over and Out – die RenngeMAINSCHAFT, RenngeMAINSCHAFT, RenngeMAINSCHAFT.
Text: Julia Schulte-Terboven
Sperrung der westlichen Zufahrt zum FKV Aussengelände in Niederrad
Wir wurden vom Projektleiter der Bahn informiert, dass die westliche Zufahrt zum Außengelände in Niederrad ab dem 18.08. für ca. zwei Wochen vollständig gesperrt ist. Grund sind Baugrundsondierungen für den Neubau der Eisenbahnbrücken ab 2026.
Die Zufahrt über den Mainwasenweg aus Richtung Osten bzw. Frankfurt bleibt weiterhin möglich.
WM-Drachen kommt nach Hause
Unsere Drachenboot-Mannschaften erhalten einen neuen Drachrn






Frankfurt.
Fotos: Maik Becker
Mit Teamgeist zur Glocke – erster erfolgreicher Auftritt der „RenngeMainschaft” beim MUF!
Es ist der 31. August 2025, strahlender Sonnenschein, perfektes Paddelwetter und eine super Stimmung am Frankfurter Museumsufer – der perfekte Rahmen für das Drachenbootrennen beim Museumsuferfest.
Dieses Jahr waren wir Dragonauten erstmals in einer Renngemeinschaft mit den Drachenjägern aus Offenbach am Start. Unter dem Namen „Die RenngeMainschaft” zeigten wir, was Teamgeist bedeutet!
Erstes Rennen
Gleich im ersten Lauf, den wir mit 19 Paddlern (davon 9 Frauen) bestritten haben konnten wir ein Ausrufezeichen setzen: Mit einer starken Startphase, gutem Rhythmus und einem Endspurt ließen wir die Dragonfighters und die Lufthansa Drachenflieger hinter uns und konnten mit klarem Vorsprung als erstes Boot die Glocke unter dem Holbeinsteg schlagen!Damit war der Platz im Halbfinale gesichert.
Das Halbfinale
Im ersten Halbfinale trafen wir auf starke Konkurrenz: Die Albertros, die Patchworkers und die Stuttgart Broncos verlangten uns alles ab. Nach einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Patchworkers mussten wir uns hauchdünn geschlagen geben und belegten einen sehr respektablen dritten Platz. Die Broncos fuhren souverän zum Sieg und gewannen auch später das Finale.
Staffel-Langstrecke
Doch damit war für uns noch lange nicht Schluss! Auf der neuen Staffel-Langstrecke über knapp 1000 Meter (inklusive Wende) unterstützten wir und einige Drachenjäger die Dragonfighters und starteten als Renngemeinschaft mit vereinten Kräften unter dem Namen „FKV Dragons & Friends”.
Gemeinsam sicherten wir uns einen sehr guten dritten Platz hinter den Broncos und den Wikingern.
Besonderer Dank gilt unseren Paddlerinnen und Paddlern, Steuermann Maik, Trommlerin Yoko, Gastpaddler Tilo, Alex (Ersatzmann im ersten Rennen) sowie Tanja und Gerre für ihre Unterstützung im zweiten Lauf. Ihr seid spitze!
Fazit: Ein unvergesslicher Tag, ein souveräner Auftritt und jede Menge Teamspirit – so macht Drachenboot richtig Spaß!
Wir freuen uns auf die kommenden Herausforderungen, sei es am
06.09. beim Night Race in Flörsheim oder am
18.10. beim Monkey Jumble in Saarbrücken.
„Wir sind die RenngeMainschaft…
RenngeMainschaft… RenngeMainschaft!”
Text: Julia Schulte-Terboven
