By 27/06/2026 Berichte Comments Off

Drachenboot-Cup Marburg 2026

Am 13.06. machten sich die Dragonauten das erste Mal auf nach Marburg zum Lahndrachen-Drachenboot-Cup.

Als wir uns am frühen Morgen am Marburger Ruderverein von 1911 e.V. einfanden, ahnten wir nur, was uns für ein tolles Event erwarten sollte. 7 Teams waren zu dem Rennen angetreten.

Altbekannte Gesichter aus dem Raum Rhein-Main. Die Wikinger, Harbour Dragons, Hellas Drachen, Drachenjäger & Friends, PhysioVit Dragons und Hoppe Hoppe Reiter waren neben uns gemeldet.

Die Rennen wurden wegen der schmalen Lahn nur eins gegen eins gefahren. Doch das sollte den Spaß auf keinen Fall mindern. Denn nach den 250m Renndistanz kam keine einfache Ziellinie.

Im Ziel hingen zwei neonorange bemalte Schlagzeugbecken. Und wer hier nun ein Déjà-vu hat, hat genau das richtige Bild vor Augen. Es erinnert stark an die Idee des MUF. Die Trommlerinnen müssen diese nämlich für einen erfolgreichen Abschluss des Rennens schlagen.

Vorläufe

Die Vorläufe wurden mit einem Punktesystem gefahren. Ein Sieg brachte zwei Punkte. Sollte kaum differenzierbar sein, wer das Becken zuerst geschlagen hat, würde das Rennen als Unentschieden gewertet werden und jedes Team würde einen Punkt bekommen.

Und die Teams nahmen das sehr wörtlich…

Zu sagen, die Rennen waren knapp, ist eine Untertreibung.

Von vier Vorläufen sollten wir drei für uns entscheiden. Während wir uns gegen die Wikinger, Drachenjäger & Friends und PhysioVit Dragons durchgesetzt haben, sollten wir gegen die Hellas Drachen das Rennen um Haaresbreite verlieren. So gingen wir mit 6 Punkten aus den Vorläufen hervor. Nur hinter den Harbour Dragons die ungeschlagen durch ihre Vorläufe kamen.

Das Halbfinale

So qualifizierten wir uns für die Halbfinalläufe und das Los entschied, wie sollten eine Revanche gegen die Hellas Drachen bekommen. Und auch hier wurde sich wieder nichts geschenkt. Das Rennen entschieden die Hellas Drachen, wie den Vorlauf um einen Drachenzahn für sich.

Das erste Rennen zwischen Harbour Dragons und Hoppe Hoppe Reiter ging mit einem absolut zeitgleichen Finish zu Ende, so dass man sich entschied, das Rennen zu wiederholen. Dieses

Stichrennen entschied dann Hoppe Hoppe Reiter ganz knapp für sich.

Finale

So sollten dann also die zwei Gießener Teams den Sieg unter sich ausmachen, während wir den letzten Podiumsplatz mit unseren Freunden vom Rhein entscheiden sollten.

Und nach einem letzten „Are you ready? Attention! GO!“ sind wir leider nur sehr knapp hinter einem Podiumsplatz geblieben.

Ich habe das Wort „knapp“ jetzt sehr häufig verwendet, aber es war schlicht das Wort des Tages.

Jedes Rennen war zum Mitfiebern, keines der Teams hat auch nur einen Millimeter nachgegeben. Die sieben Teams, die wir in Marburg waren, lagen heute, was ihre Leistung angeht unfassbar nah beieinander. Es war ein Tag gefüllt mit harten, aber fairen Kämpfen, gegenseitigem Anfeuern und Respekt.Die Regatta in Marburg zählt jetzt schon für mich zu einer der Regatten, die nächstes Jahr auf der Prioritäts-Liste stehen sollte. Es war ein grandios organisiertes Event mit tollen Menschen, ohne Ende.

Frankfurt am Main – HAUT REIN!

Dragonaut – REACH OUT!

Mit uns an den Start gingen: Andreas (Sonny), Anett, Anke, Beate, Janet, Jörg, Moritz, Patrick, Petra, Rabea, Sebastian, Sibylle, Sven, Thomas, Tom und ich, Niklas.

Text: Niklas Arendt (NA)