Umfrage: Ehrenamt im Kanu-Verein
Das Ehrenamt ist das Herzstück unseres Vereinslebens. Ohne das freiwillige Engagement vieler Menschen wäre unser Sportangebot, unsere Veranstaltungen und die Gemeinschaft, die wir pflegen, nicht möglich. Mit dieser Umfrage möchten wir besser verstehen:
• wie es unseren aktuellen Ehrenamtlichen geht,
• welche Herausforderungen bei der Gewinnung neuer Mitwirkender bestehen
• und was Menschen motivieren oder hindern könnte, sich ehrenamtlich zu engagieren.
Eure Meinung ist uns wichtig!
Egal ob Ihr bereits ehrenamtlich aktiv seid oder euch bisher nicht engagiert – Eure Rückmeldung hilft uns, das Ehrenamt im Verein zukunftsfähig und attraktiv zu gestalten. Die Umfrage dauert etwa 10–15 Minuten und ist selbstverständlich anonym.
Vielen Dank für Eure Teilnahme und Eure Unterstützung!
https://forms.office.com/e/FWuC7UWebR
Monkey Jumble 2025:
Ein Mega Event mit Drachenpower auf der Saar
Saarbrücken hat gerufen – und wir, die FKV Dragonauten, sind diesem Ruf am 18. Oktober 2025 nur allzu gerne gefolgt!
Mit Startplatz Nummer 32 in Reihe 8 ging es für uns und 32 weitere Teams (plus 4 pinke Teams) bei der legendären Monkey Jumble Regatta auf die Saar.
Mit Startplatz Nummer 32 in Reihe 8 gingen wir zusammen mit 32 weiteren Teams und 4 pinken Teams bei der legendären Monkey-Jumble-Regatta auf der Saar ins Rennen.
Das Wetter präsentierte sich von seiner besten Seite: Der Morgen war zwar noch etwas frisch, aber trocken – perfekte Bedingungen für einen langen Tag auf dem Wasser. Kurz vor dem Start lugte sogar die Sonne hervor und sorgte für zusätzliche Motivation unter den Teams.
Unser Team war in diesem Jahr besonders bunt gemischt: 18 hochmotivierte Paddler, darunter Gastpaddler André, Guddi und Lothar, wurden tatkräftig von Janet als unermüdlicher Trommlerin unterstützt. Am Steuer übernahm Maik, der mit kühlem Kopf jederzeit für Kurs und Sicherheit sorgte. Nach einem ausgiebigen Warm-up gegen 14 Uhr hieß es „Boot zu Wasser lassen und einzupaddeln“ – die Spannung stieg, die Muskeln waren bereit.
Der Start gelang wie am Schnürchen: Mit kraftvollen Zügen rauschte unser Main-Drache durch die Wellen. Die knapp 11 Kilometer lange Strecke forderte jedoch alles von uns ab! Immer wieder lieferten wir uns hitzige Battle-Phasen mit anderen Booten. Einmal wurden wir sogar leicht in Richtung Uferböschung abgedrängt, doch Maik navigierte uns souverän zurück auf Kurs. Es blieb bei einem kurzen Paddel-Geklapper und viel Adrenalin – keine Schäden!
Die gesamte Mannschaft kämpfte sich entschlossen und ohne den Hauch von Nachlässigkeit durch jede Welle. Jeder gab alles, niemand sparte Körner – zusammen arbeiteten wir uns durch die drei Kurven bis ins Ziel und konnten sogar das ein oder andere Team überholen.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit einer Zeit von 59 Minuten und 37 Sekunden (ca. 3.600 Paddelzüge) blieben wir souverän unter der magischen 60-Minuten-Marke und ließen alle anderen Frankfurter Teams hinter uns. Platz 28 – ein starkes Resultat, auch angesichts der Tatsache, dass einige Paddler angeschlagen waren.
Nach der Siegerehrung ließen wir den Tag in bester Gesellschaft im Brauhaus „Zum Stiefel“ ausklingen. Bei selbstgebrautem Bier, leckerem Essen und viel guter Laune wurde das Rennen ausgiebig diskutiert – und alle waren sich einig: Monkey Jumble 2026, wir kommen wieder! Ein besonderer Dank geht an unsere Gastpaddler für ihre tolle Unterstützung, sowie an die Organisatoren und an Sascha, der uns mit zahlreichen großartigen Fotos bedacht hat.
Ein Mega-Event, ein tolles Team, Drachenboot-Power vom Feinsten – wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr! In diesem Sinne: Volle Kraft voraus!
Kanujugend – Save the Date
Hier sind die Ankündigungen für Jugend-Wildwasserwoche und Kanujugend-Wochenende 2026
Die 42. Frankfurter Funzelfahrt verwandelt den Main in ein Lichtermeer
Zahlreiche Teilnehmende sorgen für stimmungsvolle Atmosphäre auf dem Fluss
Am 11. Oktober 2025 begrüßte der Frankfurter Kanu-Verein 1913 e.V. ca. 95 Teilnehmende aus vielen DKV-Vereinen – sie kamen aus dem Rhein-Main-Gebiet, aus Köln und sogar aus der Nähe von Hamburg. Am Vereinsgelände in Niederrad warteten ein Kuchenbuffet und Leckeres vom Grill auf die Kanut:innen, bevor sie mit ihren Booten auf dem Main zum Startpunkt am Rudererdorf Oberrad paddelten. Die Umwelt freute sich, waren durch den Rundkurs keine zusätzlichen Bootstransporte mit dem Auto notwendig.
Auf der Kanufahrt flussauf zum Start erlebten die Teilnehmenden (im Alter von sieben bis 85 Jahre) die Frankfurter Skyline bei Tag, für viele ein imposanter Eindruck. Die Bootsflotte aus Touring- und Seekajaks, Faltboote, Canadiern und sogar Abfahrts- und Wildwasserbooten wurde am Rudererdorf mit den fantasievollen Funzeln geschmückt und setzte sich mit beginnender Dunkelheit flussab in Bewegung. Die Fahrt wurde zusätzlich begleitet von zwei Booten der DLRG, die routiniert und unaufdringlich für Sicherheit sorgten. Dieses professionelle Begleitbild gab allen Teilnehmenden Sicherheit und trug zur entspannten Stimmung bei.
Zauberhafte Atmosphäre
Die Mischung aus Generationen und Bootstypen verlieh der Veranstaltung eine lebendige, vielfältige Dynamik. Ab und zu ließen sich die Paddler:innen treiben, um die eindrucksvolle Skyline bei Nacht zu genießen und ausgiebig zu fotografieren. Diese spiegelte sich im Main; die Lichter der Hochhäuser und Brücken verdoppelten sich in den Wellen. Zusätzlich erzeugten die fantasievollen Beleuchtungen an den Booten zauberhafte Effekte auf dem Fluss. Kleine Lampen, farbige Laternen und reflektierende Dekore verwandelten die Boote in schwimmende Laterneninseln, so dass Passanten am Ufer und auf den Frankfurter Brücken beeindruckt stehen blieben und Beifall spendeten.
Trotz der großen Zahl an Booten verhielten sich die Teilnehmenden vorbildlich, die Schifffahrtsregeln wurden eingehalten, die Fahrt verlief reibungslos. Und am Ende erhielt die Funzelfahrt ein großes Lob von der DLRG: „So eine entspannte Fahrt wie heute haben wir schon lange nicht mehr erlebt, die Disziplin der Leute war einfach großartig.“
Es dauerte einige Zeit, bis alle Boote am Ziel an Land waren, doch das Grillteam war gut vorbereitet, so dass alle Hungrigen rasch versorgt wurden. Hier zeigte sich, dass der Gedanke der Nachhaltigkeit beachtet wird, denn viele hatten ihr eigenes Geschirr und Besteck mitgebracht. So konnte das Einweggeschirr gespart werden.
Mittlerweile wählte eine Jury aus Mitgliedern verschiedener Vereine die beliebtesten Funzelmotive, Ein beleuchteter Octopus mit wabernden Lichtertentakeln, eine Geisterlady und Friedenstauben auf dem Globus wurden zu den Siegermotiven gekürt. Das wärmende Lagerfeuer bildete den Abschluss des Abends, an dem die Eindrücke der Funzelfahrt besprochen und auch die kommenden Kanu-Veranstaltungen geplant wurden.
Petra Schellhorn, Frankfurter Kanu-Verein 1913 e.V.












Fotos: Petra Bunjes
Monkey Jumble 2025
Unsere Drachenboot-Mannschaften Pink Bembels, Dragonauten und Dragonfighters trainieren fleißig um beim Event des Jahres – dem Monkey Jumble in Saarbrücken – einem 11 km-Langstrecken-Rennen mit Massenstart erfolgreich am 18. Oktober 2025 dabei zu sein. Wir drücken die Daumen.
SUP-Rennsport beim FKV – Mein Weg zur Deutschen Meisterschaft auf Fehmarn
Ein Bericht von Ulf Henkemeier
Vor zwei Jahren war ich noch Zuschauer bei der Deutschen SUP Open Water Meisterschaft auf dem SUP- und Wingfoil-Festival auf Fehmarn. Damals fasste ich den Entschluss: Eines Tages möchte ich selbst an diesem Rennen teilnehmen.
Im selben Jahr entwickelten Axel und ich ein Konzept für ein leistungsorientiertes SUP-Training beim FKV. Mit einer motivierten Gruppe von sechs bis acht ambitionierten Paddlerinnen und Paddlern begannen wir mit dem regelmäßigen Training. Im darauffolgenden Jahr konnten wir über den Verein drei gebrauchte Race-SUPs anschaffen – ein wichtiger Schritt für unsere Rennambitionen.
2025 war es dann soweit: meine erste Wettkampfsaison! Ich nahm am MMC, dem SUP Trophy Long Distance-Rennen am Altmühlsee und – als persönliches Highlight – Anfang August an der Deutschen Meisterschaft Open Water auf Fehmarn teil.
Der Start des Long Distance-Rennens auf der Ostsee hatte es in sich: Vom Strand „Gold“ aus ging es zunächst einen Kilometer gegen Wind und Wellen, bevor an der ersten Boje auf Seitenkurs gewechselt wurde – erneut ein Kilometer bei etwa 5 Bft und Wellen von bis zu 0,5 Metern. Auf dem schmalen Raceboard war das eine echte Herausforderung. Doch der letzte Teil der Strecke, unter der Fehmarnsundbrücke hindurch bis zum Festivalgelände am Südstrand, wurde dank Rückenwind und -welle zu einem echten Vergnügen.
Als absoluter Rennneuling ohne Erfahrung auf dem offenen Meer ging ich ohne große Erwartungen an den Start – umso glücklicher war ich, nach 11 anstrengenden Kilometern als 44. von fast 70 gemeldeten Teilnehmenden ins Ziel zu kommen. Ich konnte meine persönliche Zielzeit erreichen und bin damit sehr zufrieden, zumal das Starterfeld auch mit international erfolgreichen Paddler: innen besetzt war.
Nächstes Jahr bin ich definitiv wieder dabei – und ich hoffe, dass sich weitere Mitglieder unserer Trainingsgruppe vom FKV anschließen!
Mein letztes Rennen dieser Saison wird ein Heimspiel: die Deutsche Meisterschaft SUP Flatwater am Kahler See in Hanau. Zuschauer und Mitstreiter aus dem Verein sind herzlich willkommen – kommt vorbei und feuert an oder paddelt mit!
Was den SUP-Rennsport besonders macht, ist die offene und hilfsbereite Gemeinschaft. Selbst bei einer Deutschen Meisterschaft ist die Teilnahme für engagierte Freizeitpaddler möglich – ganz ohne Leistungsdruck.
Alle, die Interesse am Stand-Up-Paddling haben, sind herzlich eingeladen, bei der SUP-Sparte des FKV vorbeizuschauen und mit uns zu trainieren!
